Die Website für Immobilienmakler, was sie heute leisten muss

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Die Maklerwebsite. Was sie heute leisten muss

Wer eine Immobilie verkaufen möchte, sucht selten zuerst nach einem Makler. Die erste Frage lautet meist, was das eigene Haus oder die Wohnung wert ist. Wer diese Frage auf seiner Website gut beantwortet, ist im Gespräch, bevor die Konkurrenz überhaupt angefragt wird.

Eine Website für Immobilienmakler hat deshalb zwei Aufgaben zugleich. Sie muss Eigentümer überzeugen, die verkaufen wollen, und Kaufinteressenten, die ein Objekt suchen. Die Anforderungen gehen dabei über ein schönes Design hinaus. Dazu gehören ein klarer Einstieg in die Wertermittlung, Objektseiten mit allen wichtigen Angaben, sichtbares Vertrauen, die gesetzlichen Pflichtangaben und eine Seite, die am Handy schnell lädt.

Eigentümer zuerst, Kaufinteressenten danach

Für das Geschäft eines Maklers sind Eigentümer die wichtigste Zielgruppe. Ohne Objekte gibt es nichts zu vermitteln. Eine Maklerwebsite sollte deshalb früh zeigen, was Verkäufer bekommen, wie der Ablauf aussieht und wie der erste Schritt funktioniert.

Hilfreich ist eine eigene Seite für Verkäufer. Sie erklärt in einfachen Schritten, wie ein Verkauf abläuft, von der Bewertung über das Exposé und die Besichtigungen bis zum Notartermin. Wer offen sagt, wie die Provision geregelt ist und welche Unterlagen gebraucht werden, nimmt Eigentümern die Unsicherheit, die sie vor dem ersten Anruf zögern lässt.

Der wirksamste Einstieg ist eine Anfrage zur Wertermittlung. Sie sollte auf der Startseite sofort zu sehen sein und sich farblich von allem anderen abheben. Bei der Website von APROPOS Immobilien steht Orange deshalb nur für die Wertermittlung, alle anderen Aktionen sind grün. Wie das wirkt, zeigt das Projekt APROPOS Immobilien.

Objektseiten, die sich wie eine Besichtigung anfühlen

Kaufinteressenten entscheiden auf der Objektseite, ob sie anfragen. Gute Fotos sind die Grundlage, dazu ein Grundriss, die Lage mit Umgebung, die wichtigsten Daten auf einen Blick und eine verständliche Beschreibung ohne Floskeln.

Ebenso wichtig ist der nächste Schritt. Passt ein Objekt nicht, sollten Besucher nicht einfach gehen. Weitere passende Angebote, ein Suchauftrag für neue Objekte oder ein kurzer Kontakt halten sie auf der Seite. Viele Maklerwebsites zeigen solche Wege erst ganz unten, wo sie kaum jemand sieht.

Technisch lohnt es sich, Objektdaten nicht von Hand zu pflegen. Die meisten Makler arbeiten mit einer Maklersoftware, aus der Objekte direkt auf die Website übertragen werden können. So stimmen Preise, Status und Fotos überall.

Ein weißes Haus aus mattem Material neben einem weißen Browserfenster mit großer Bildfläche und einem runden Knopf, auf grünem Grund
Eine gute Objektseite verbindet das Objekt mit einem klaren nächsten Schritt, ob Besichtigung, Suchauftrag oder weitere Angebote.

Vertrauen entsteht durch Menschen und Region

Wer eine Immobilie verkauft, gibt eine große Entscheidung aus der Hand. Vertrauen ist deshalb die eigentliche Währung einer Maklerwebsite. Echte Fotos vom Team und vom Büro wirken stärker als jedes Bild aus einer Datenbank. Bewertungen mit Namen, abgeschlossene Verkäufe und eine erkennbare Verbindung zur Region kommen dazu.

Bei APROPOS Immobilien zeigt die neue Website deshalb echte Fotos von Team und Büro. Wer seine Region kennt, sollte das auch zeigen, etwa mit Seiten zu einzelnen Orten oder Stadtteilen. Davon profitieren Besucher, die sich orientieren wollen, und die Sichtbarkeit bei regionalen Suchanfragen.

Anfragen, die schnell beim richtigen Menschen landen

Eine Anfrage ist nur so gut wie die Antwort darauf. Wer am Abend eine Wertermittlung anfragt und erst nach drei Tagen hört, hat oft schon mit einem anderen Makler gesprochen. Die Website sollte deshalb jede Anfrage sofort an die richtige Person weiterleiten und dem Absender bestätigen, dass sie angekommen ist.

Praktisch ist es, wenn Anfragen gleich in der Maklersoftware landen, mit dem passenden Objekt verknüpft. Dann geht nichts im Postfach unter, und jede Rückfrage kennt den Zusammenhang.

Pflichtangaben, die oft fehlen

Makler brauchen für ihre Tätigkeit eine behördliche Erlaubnis. Im Impressum müssen deshalb auch Angaben zur zuständigen Aufsichtsbehörde stehen, so verlangt es das Digitale-Dienste-Gesetz in Paragraf 5. Gerade bei älteren Websites fehlt dieser Teil häufig.

In Immobilienanzeigen gelten außerdem Pflichtangaben zum Energieausweis, sobald einer vorliegt. Dazu gehören unter anderem die Art des Ausweises, der Energiekennwert, der wesentliche Energieträger und bei Wohngebäuden Baujahr und Effizienzklasse. Die genauen Pflichtangaben in Immobilienanzeigen stehen im Gesetz. Dieser Beitrag ersetzt keine Rechtsberatung, die Prüfung im Einzelfall gehört zu einer Fachanwältin oder einem Fachanwalt.

Tempo, das am Handy überzeugt

Viele Interessenten sehen sich Objekte unterwegs an, zwischen zwei Terminen oder abends auf dem Sofa. Eine Maklerwebsite muss deshalb am Handy schnell laden, auch mit vielen großen Fotos. Das gelingt mit Bildern in passender Größe und einem schlanken Aufbau ohne unnötigen Ballast.

Wie viel das ausmacht, zeigen zwei Projekte. Die neue Website von InterAlpen Immobilien ist nach 0,4 Sekunden sichtbar und erreicht am Desktop 97 von 100 Punkten bei Google PageSpeed. Mehr dazu auf der Seite zum Projekt InterAlpen Immobilien. Die alte Website von APROPOS Immobilien kam auf 79 Punkte, die neue auf 99.

Ein Umzug, bei dem keine Anfrage verloren geht

Viele Makler haben über Jahre Objektseiten, Ratgeber und Ortsseiten aufgebaut, die bei Google gefunden werden. Bei einer neuen Website darf davon nichts verloren gehen. Jede alte Adresse braucht ein Ziel, sonst landen Besucher auf Fehlerseiten.

Beim Umzug von APROPOS Immobilien blieben alle 88 alten Adressen erreichbar, direkt oder mit genau einer Weiterleitung. Wie ein solcher Wechsel geplant wird, beschreibt die Seite zum Website-Relaunch mit festem Preis.

Woran sich die Anforderungen an eine Website für Immobilienmakler messen lassen

Eine gute Maklerwebsite lässt sich mit wenigen Fragen prüfen.

  • Ist die Wertermittlung auf der Startseite sofort zu sehen?
  • Bietet jede Objektseite einen nächsten Schritt, auch wenn das Objekt nicht passt?
  • Zeigt die Website echte Menschen, echte Bewertungen und die eigene Region?
  • Stehen Aufsichtsbehörde im Impressum und Energieangaben in den Anzeigen?
  • Lädt die Seite am Handy in wenigen Sekunden, auch mit vielen Fotos?

Wer bei mehreren Punkten zögert, findet dort die größten Hebel für mehr Verkäuferanfragen.

Häufige Fragen

Braucht eine Maklerwebsite einen eigenen Rechner für die Wertermittlung?

Nicht zwingend. Ein kurzes Formular mit wenigen Angaben zur Immobilie reicht als Einstieg. Wichtiger als ein Rechner ist, dass die Anfrage leicht zu finden ist und schnell eine persönliche Antwort folgt.

Wie kommen die Objekte aus der Maklersoftware auf die Website?

Die gängigen Programme bieten Schnittstellen, über die Objekte automatisch auf die Website übertragen werden. So müssen Daten nur einmal gepflegt werden und stimmen überall.

Baris Mercan

Baris Mercan

Gründer von MERADIM. Baut seit 2019 Websites für Unternehmen aus dem Raum München und ganz Deutschland. Mehr über Baris

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